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Mac OS X liest und schreibt problemlos FAT-Dateisystem und bietet zumindest Lesezugriff für das aktuelle Windows-Standard-Dateisystem NTFS. Andersherum wird es etwas schwieriger.

Bei virtuellen Windows-Rechnern in Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop oder VirtualBox ist der Zugriff auf Apple-Dateisysteme schon eingebaut. Über einen so genannten Gemeinsamen Ordner greift man auf Dateien auf einer Mac-Partition zu. Schwieriger wird es allerdings, wenn man mit einem echten Windows-Rechner auf einen Datenträger – beispielsweise eine externe Festplatte – mit Mac-Dateisystem zugreifen möchte.

Wie so oft naht die Rettung in Form unabhängiger Entwickler: In Schweden hat man sich Gedanken gemacht und das kleine Tool HFSExplorer entwickelt. Mit der Open-Source-Software lassen sich auch unter Windows auch Apple-Datenträger mit HFS+ sowie HSFX betrachten. Per Mausklick extrahiert man Dateien aus physischen Datenträger oder Image-Dateien, beispielsweise den in der Mac-Welt weit verbreiteten DMG-Images.

Schreibzugriff bietet der HFSExplorer allerdings nicht. Dafür muss man dann doch ein wenig Geld ausgeben: Die Shareware TransMac liest wie die kostenlose Variante HFS-Dateisysteme. Dabei unterstützt die Software im Gegensatz zum HFSExplorer auch das ursprüngliche, aber kaum noch verwendete, HFS-Dateisystem. Zusätzlich zum Lesezugriff bietet TransMac auch Schreibzugriff für Apple-Dateisysteme.

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25/10/14
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